Homo Absolutus. Nach den Kulturen

Homo Absolutus. Nach den Kulturen

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  • 978-3935063388
  • 558Seiten, gebunden
Die Erziehungskraft der Kultur ist geschwächt: Wo früher Form war, ist heute ein... mehr

Die Erziehungskraft der Kultur ist geschwächt: Wo früher Form war, ist heute ein konsumierbares Angebot. Nach den Kulturen heißt: Das Leben muß ohne formgebende Kultur auskommen und kann von außen keine Prägung erfahren nur Moden, also: Austauschbares. Wer dieser Reduzierung, diesem unbehausten Zustand entkommen möchte, findet unter den Trümmern der Kultur viel Baumaterial für eine eigentümliche Hütte oder einen Palast. So zu bauen, ist die Aufgabe des Homo Absolutus. Entworfen, durchdacht und niedergeschrieben hat diese Figur der junge Philosoph und geistige Einzelgänger Frank Lisson. Sein Werk treibt die Philosophie des tragischen Blicks weiter: Mit Nietzsche teilt er Form und Radikalität, an Spengler erinnern die Grundhaltung und die Abneigung gegen den Optimismus, und von Sloterdijk stammt das Recht des Philosophen auf den Zorn. In sechs Großkapiteln schreitet Lisson die Lebens- und Erfahrungsbereiche des Menschen ab und findet die Deutschen gefangen in einer negativen Verbindlichkeit in einer zur Norm erhobenen Schuld. Vielleicht gelingt es Lisson, einiges von diesem Vergangenheitsschleim (Peter Michalzik) abzuwischen.

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