Europa der Vaterlander

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  • 978-1907166600
  • 114 Seiten, broschiert
Ein neues Jahrtausend hat begonnen, das Jahrtausend der großen politischen Einheiten. Amerika... mehr

Ein neues Jahrtausend hat begonnen, das Jahrtausend der großen politischen Einheiten. Amerika gegen China, Indien gegen die muslimische Welt, Russland gegen den Westen. Globale Supermächte treffen aufeinander und versuchen ihre Interessen und kulturellen Vorstellungen durchzusetzen oder aber zu verteidigen. In diesem Kampf der Giganten steht das heutige Europa zerstritten und uneins da. Diejenigen, die sich selbst „gute Europäer" nennen, geben dafür oft den europäischen Nationalstaaten die Schuld. Denn diese wehren sich immer wieder gegen eine weitere Zentralisierung der Europäischen Union und stehen damit dem Wunsch vieler EU-Bürokraten nach einem europäischen Zentralstaat im Wege. In seinem Buch „Europa der Vaterländer" wirft Markus Willinger genau diesen EU-Bürokraten Kurzsichtigkeit und Einfallslosigkeit vor. Er erklärt, dass ein europäischer Staat angesichts der kulturellen, sprachlichen und wirtschaftlichen Vielfalt Europas weder möglich noch wünschenswert sei. Anstatt Staatsmodelle aus dem Ausland zu übernehmen, müssten die Europäer aufgrund ihrer Einzigartigkeit eine ganz eigene Form des Zusammenlebens finden. Die Europäische Union verwirft Willinger als ein gescheitertes Modell, das der Einheit Europas nicht nützt, sondern dieser sogar schadet. Dem Autor zufolge muss die Europäische Union so schnell wie möglich aufgelöst und durch einen Staatenbund freier, europäischer Nationalstaaten, also durch ein Europa der Vaterländer, ersetzt werden. In 32 scharfen Kapiteln erklärt Willinger wie ein solches Europa aussehen könnte, und wie es im Gegensatz zur heutigen EU oder eines europäischen Staates organisiert wäre. Dabei ist dieses Buch keineswegs eine trockene Analyse. Aus jedem Wort und jedem Satz spricht die Leidenschaft des Autors und seine Liebe zu dem, was er das wahre Europa nennt. Willinger kritisiert die EU-Bürokraten und ihr politisches Scheitern rücksichtslos und zögert dabei nicht auch harte Worte zu gebrauchen. Er beschränkt sich dabei aber jedoch nicht auf simple Kritik, sondern erstellt selbst die Leitlinien für ein neues Europa.

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